Die Grundwärme
Buche
Hoher Heizwert, lange Brenndauer, ruhige Flamme und viel gleichmässige Glut. Das Holz für alle, die den Ofen einmal füllen und lange davon haben wollen.
Scheitlängen: 17 · 25 · 33 · 50 cm
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Wie viel ist ein Ster? Welches Holz für welchen Ofen? Und woran erkennt man, dass es trocken ist? Das Wichtigste aus unserem Alltag – kurz gefasst, ohne Fachchinesisch.
Brennholz wird nicht nach Gewicht gehandelt – es hat seine eigene Einheit: den Ster. Nur wer die Begriffe kennt, weiss, wie viel Holz darin steckt und wie sie sich zusammensetzen.
Unsere Lieferpauschale ist nach denselben Mengen gestaffelt: bis 4 Ster und von 4 bis 7 Ster. Lieferkosten ansehen →
Jede Holzart hat ihre Aufgabe. Die meisten Haushalte fahren am besten mit einer Kombination: Nadelholz zum Anfeuern, Laubholz für die Wärme.
Die Grundwärme
Hoher Heizwert, lange Brenndauer, ruhige Flamme und viel gleichmässige Glut. Das Holz für alle, die den Ofen einmal füllen und lange davon haben wollen.
Scheitlängen: 17 · 25 · 33 · 50 cm
Das schöne Feuer
Rund 1600 kWh Heizwert pro Ster und ein besonders schönes Flammenbild. Birke brennt etwas rascher ab als Buche – dafür sieht man ihr gerne zu.
Scheitlängen: 33 cm
Die heisse Glut
Meist Eiche oder Buche, fein gespalten. Kommt rasch auf Temperatur und hält die Glut – auch in kleinen Öfen und Feuerräumen.
Scheitlängen: 17 · 25 cm
Der schnelle Start
Fichte, Tanne und teils Lärche mit rund 12 % Restfeuchte. Entzündet sich rasch, brennt mit heller Flamme und ist deshalb die Basis unseres Anfeuerholzes.
Scheitlängen: 17 · 25 · 33 cm
Weil man selten nur eines will: schnell in Gang kommen und lange warm bleiben. Die Mischung nimmt einem die Sortiererei ab.
Heizwert & Wassergehalt
Bevor Holz wärmt, muss das Wasser darin raus. Jeder Liter, der im Ofen verdampft, kostet Energie, die eigentlich Ihre Stube heizen sollte.
Nicht jedes Holz ist gleich – der Heizwert schwankt je nach Holzart und sogar innerhalb einer Art. Entscheidend ist, wie viel Lignin, Cellulose und Polyosen im Holz stecken. Nadelhölzer haben einen höheren Ligninanteil und bringen pro Kilogramm erstaunlich viel Energie mit.
Laubhölzer wie Buche sind dafür dichter: In einem Ster steckt mehr Holzmasse – und damit mehr Wärme pro Ofenladung und eine längere, ruhigere Glut. Die zweite grosse Stellschraube ist das Wasser. Darum trocknen wir unser Holz in modernen Kammern auf rund 13 % Wassergehalt.
Feuchtes Holz brennt kühl. Bei zu tiefer Temperatur verbrennen nicht alle Bestandteile vollständig – es entstehen Holzteer und Holzessig. Die setzen sich in Ofen und Kamin ab, schwärzen die Scheibe und verkürzen die Lebensdauer der ganzen Anlage.
Lagern & trocknen
Unser Holz kommt lager- oder kammertrocken zu Ihnen. Damit es so bleibt, zählt vor allem der Platz, an dem es steht – und wer selbst Holz schlägt, braucht dazu noch etwas Geduld.
Rundes Holz hält die Feuchtigkeit unter der Rinde fest. Erst das Spalten öffnet die Fläche, über die das Wasser entweicht – darum liefern wir ausschliesslich gespalten.
Locker aufschichten, auf Paletten oder Kanthölzern vom Boden abheben und eine Handbreit Abstand zur Hauswand lassen. Ein luftiger Stapel im Schatten trocknet besser als ein dichter an der Sonne.
Ein Vordach oder eine Abdeckung hält Regen und Schnee fern. Seitlich aber nie in Plastik einpacken – sonst staut sich die Feuchtigkeit, und das Holz beginnt zu schimmeln statt zu trocknen.
Selbst geschlagenes Holz braucht Geduld: Laubholz rund zwei Jahre, Nadelholz etwa ein Jahr. Als brennfertig gilt Holz unter etwa 20 % Restfeuchte. Unser Holz kommt bereits ofenfertig – es muss nur noch trocken bleiben.
Im Ofen
Was zuerst seltsam klingt, ist die sauberste Art anzufeuern: Das Feuer brennt sich langsam nach unten durch. Die Gase, die aus dem Holz aufsteigen, ziehen durch die Flamme und verbrennen mit, statt als Rauch davonzuziehen. Weniger Qualm, weniger Schadstoffe, mehr Wärme aus demselben Holz.
Das Feuersystem Schritt für Schritt →Ein Ofen ist keine Abfallanlage. Wer nur trockenes, naturbelassenes Holz verfeuert, schont Kamin, Nachbarschaft und Luft – und hat länger Freude an seinem Feuer.
Lackiert, imprägniert, verleimt: Spanplatten, Paletten, alte Möbel, Bauholz. Beim Verbrennen entstehen giftige Gase.
Höchstens als kleine Anzündhilfe. In Mengen verbrennt es unkontrolliert, fliegt glühend in den Kamin und russt.
Verliert Wärme ans Verdampfen, russt die Scheibe zu und versottet den Kamin mit Teer und Holzessig.
Kunststoff, Kleider, Verpackungen – gehören in die Kehrichtabfuhr, nie in den Ofen.
Schweizer Holz
Erdöl, Erdgas und Kohle reisen über Pipelines und Tanker zu uns – und ihr Preis hängt an der Weltpolitik. Holz wächst oft direkt vor der Haustür. Kurze Wege, ein heimischer Rohstoff und das Knistern im Ofen gibt es gratis dazu.
Darf man die «grüne Lunge» verheizen? Ja – wenn der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird. Der Begriff Nachhaltigkeit stammt nicht zufällig aus der Forstwirtschaft: Es wird nur so viel Holz geschlagen, wie wieder nachwächst. Mit diesem Prinzip beschäftigten sich unsere Vorfahren schon im 15. Jahrhundert.
Über die Hälfte
des Holzes, das jedes Jahr in Schweizer Wäldern nachwächst, bleibt im Wald stehen.
Wir sagen Ihnen gerne, welche Menge zu Ihrem Ofen passt und wie viel Platz der Stapel braucht. Ein Anruf genügt – oder Sie schauen zuerst bei den häufigen Fragen vorbei.